Burma - Highlights, Land & Leute
Yangon - Bagan - Mandalay - Inle-See - Kalaw - Yangon
Wenn man sich von Bangkok auf den Weg nach Burma macht und schließlich in Rangoon landet, dann hat man auch heute noch das Gefühl eine Zeitreise unternommen zu haben: Koloniale Häuserfassaden, traditionell gekleidete Menschen, Frauen deren Gesichter mit Thanakhapaste geschmückt ist, Oldtimer auf den Straßen, die typischen burmesischen Zigarren rauchende Passanten.
Burma wollte lange Zeit von der Welt nichts wissen, und die Welt wusste wenig über Burma. Die großartigen Sehenswürdigkeiten schlummerten im Verborgenen. Seit Juni 1989 nennt sich Burma nun offiziell Myanmar. Die Militärregierung strich den Sozialismus als Staatsform aus der Verfassung und lud stattdessen ausländische Investoren ein. Der Tourismus nahm einen neuen Anfang, in der einstigen Hauptstadt begann ein Bauboom, der Straßenverkehr nahm zu, Burma begann seinen mühsamen Weg in die Moderne.
Heute kann man Burma ohne Übertreibung als populären Geheimtipp mit einer faszinierenden Fülle an Sehenswürdigkeiten, nostalgischen Flair und ursprünglicher Schönheit bezeichnen. Das vom Buddhismus und einer tiefen Religiosität geprägte Land ist für seine freundlichen, friedlichen und herzlichen Menschen bekannt.
Auf dieser Rundreise lernen Sie neben den klassischen Highlights wie Yangon, Inle See, Mandalay und Bagan auch das Leben und den Alltag der Menschen kennen. Sie besuchen kleine Dörfer, eine Mönchsschule, einfache Handwerksbetriebe und fahren mit der lokalen Eisenbahn. Erleben Sie ein Burma-Potpourri das Sie begeistern wird.
Hinweis: Wir haben Ihnen diese Reise als Privattour angeboten. Unsere deutschsprachige Reiseleitung und der Fahrer stehen nur für Sie zur Verfügung. So reisen Sie sehr bequem und ganz individuell.
Tour-Info:
9-Tage-Reise: ab/bis Yangon
als deutschsprachige Privattour (nur für Sie)
Beginn: täglich
So reisen Sie:
1.Tag: Willkommen in Burma
Unsere Reiseleitung erwartet Sie am Flughafen Yangon. Transfer zum Hotel.
Übernachtung im Chatrium Hotel Yangon.
2.Tag: Bangan - das Wunder am Ayeyarwady
Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen. Frühmorgens fliegen Sie nach Bagan.
"Der Gesamtanblick vom Fluss wirkte wie ein Schauplatz von einem anderen Planeten, so fantastisch und außerirdisch war die Architektur" notierte begeistert der britische Kolonialbeamte Henry Yule. Der Besuch dieses 40qkm großen Tempelareals gehört zu den Höhepunkten. Sprachlos steht man vor den über 2000 Monumenten, die innerhalb von 250 Jahren entstanden. Die Stimmung berührt. Spielende Kinder an den alten Monumenten, mächtige rötlich und weiß leuchtende Tempel zwischen satten Grün und Braun der Felder. Sonnenuntergang über dem Flusstal des Ayeyarwady.
Sie besichtigen die Highlights Shwezigon, Wetkyi-in-Gubyaukgyi, Ananda Pagode, Ananda und Htilominlo Tempel. Bangan ist aber auch bekannt für seine Lackarbeiten die in idyllischen Dörfern in kleinen Familienbetrieben hergestellt werden. Sie besuchen einen davon um dann rechtzeitig wieder an einem schönen Aussichtspunkt für den herrlichen Sonnenuntergang über dem Tempelareal zu sein. Die Übernachtung ist im Hotel "Myanmar Treasure Bagan" vorgesehen.
3. Tag: Zum Blumenberg und dann nach Mandalay
Heute geht es weiter Richtung Mandalay. Unterwegs werden Ihnen oft die freundlichen Burmesen vom Straßenrand aus zuwinken und freuen sich, wenn Sie diesen Gruß erwidern.
Schon aus der Ferne ist der 1518 m hohe erloschene Vulkan Popa zu sehen. Das Grün seiner Wälder hebt sich von der kargen Ebene ab. Der Name leitet sich vom Wort "popa" ab und bedeutet Blume - nicht von ungefähr, denn auf der fruchtbaren Vulkanerde wachsen viele seltene Blumen und Heilkräuter.
Nach ca. 185 km und etwa 6- 8 Stunden erreichen Sie schließlich Mandalay. Die Übernachtung ist im Hotel "Mandalay Hill Resort" vorgesehen.
4.Tag: Mandalay - im Zentrum der burmesischen Kultur
Nostalgische Erinnerungen an das letzte burmesische Königreich einerseits, eine aufstrebende Metropole andererseits: Mandalay verkörpert den Aufbruch Burmas aus einer großen Vergangenheit in eine moderne Zukunft. Die Region ist von fruchtbaren Reisfeldern und zahllosen Pagoden geprägt. Hier waren außer dem Königshaus auch die gebildetsten Mönche und die besten Kunsthandwerker zuhause.
Sie beginnen den heutigen Tag mit einer gemütlichen Bootsfahrt auf dem Fluss nach Mingun. Dort befindet sich die unvollendet gebliebene Mingun-Pagode, deren Anblick bei der Anfahrt vom Fluss aus besonders imposant ist. Mit dieser Pagoda wollte König Bodawpaya die mit 127 m größten Stupa der Welt im thailändischen Nakhon Pathom in den Schatten stellen. Als der König jedoch starb wurden die Bauarbeiten eingestellt. Ein vollendetes Highlight gibt es trotzdem zu sehen. Im freundlichen Dorf Mingun befindet sich nämlich die größte intakte Glocke der Welt.
Zurück in Mandalay besuchen Sie am Nachmittag die Mahamuni-Pagode, sie wird auch "Große Pagode" genannt.
Danach sehen Sie, wie in einer Blattgold-Werkstatt das edle Metall bearbeitet wird. Das Shwenandaw-Kloster befindet sich in einem original erhaltnen wunderschönen Holzgebäude der mit vielen Schnitzereien verziert ist und ursprünglich zu den Privatgemächern des Königs gehörte. Schließlich können Sie in der Kuthodaw-Pagode, welche auch als "das größte Buch der Welt" bekannt ist, hervorragende Steinmetzarbeiten bewundern. Im Auftrag des Königs wurde hier die buddhistische Lehre auf 729 Marmortafeln gemeißelt. Zum Abschluss des Tages können Sie vom 236 m hohen Mandalay-Berg einen schönen Blick auf die Ebene, den Fluss und die Stadt genießen. Übernachtung ist im Hotel "Mandalay Hill Resort" vorgesehen.
5. Tag: Königsstädte und heilige Orte des Buddhismus
Heute unternehmen Sie einen Ausflug in die 12 km südlich gelegene Königsstadt Amarapura, was soviel wie "Stadt der Unsterblichkeit" heißt. Hier befindet sich im Mahagandhayon-Kloster eine Schule für junge Mönche. Südlich der Stadt erstreckt sich der Taungthaman-See. Über den See führt die 1,2 km lange U-Bein-Brücke. 1086 Stämme stützen diese längste Teakholzbrücke der Welt.
Weiter geht es nach Sagaing, dem Zentrum der buddhistischen Gläubigkeit. Hierher zieht sich zurück, wer meditieren will und wer für kurze Zeit oder für immer dem hektischen Leben entsagen will. Unzählige Tempel, Stupas und Höhlen sowie an die 600 Klöster, darunter einige der renommiertesten des Landes, prägen die Sagainhügel westlich der Ayeyarwady Flusses.
Später besuchen Sie Inwa, das Juwel unter den Königsstädten, welches in ländlicher Idylle am Myitnge-Fluss liegt. Hier beeindrucken der "schiefe Turm von Inwa", das Kloster Maha Aungmye Bonzan mit seinen attraktiven Stuckdekor und das Kloster Bagaya Kyaung, eines der schönsten Teakholzklöster des Landes. 267 mächtige Teakholzpfeiler stützen das 1834 errichtete Kloster. Der dickste Stamm ist 20 m hoch und hat einen Umfang von 3 m. Bagaya Kyaung dient noch heute als Palischule für junge Novizen. Übernachtung ist im Hotel "Mandalay Hill Resort" vorgesehen.
6.Tag: Inle-See: Schwimmende Gärten und springende Katzen
Nach dem Frühstück geht's zum Mandalay Airport. Kurzer Inlandsflug nach Heho in den Shanstaat. Hier umfängt einen eine fremdartige und doch faszinierende Atmosphäre. Das Klima ist rauer und die Landschaft hat einen ganz eigenen Charakter. Bunte Märkte bestimmen das soziale Leben und ziehen viele Menschen der verschiedenen Volksgruppen an. Ihr Ziel ist heute der mystisch, malerische Inle-See. Der See ist 22 km lang und 11 km breit und befindet sich inmitten der südlichen Shanberge.
Eine Bootsfahrt auf dem See ist nicht nur wegen der landschaftlichen Schönheit ein Erlebnis, - sie gibt auch Einblick in die Kreativität der Inthas, einer Volksgruppe die hier lebt. Einmalig in Asien, wurde ein See in einen Garten verwandelt. Etwa 50 Jahre braucht das Dickicht aus Hyazinthen und Seetang, um eine Humusschicht von 1 m zu bilden. Die schwimmenden Bodenfetzen werden mit Bambusstangen am Seeboden befestigt und dienen dann als Anbaufläche für Tomaten, Blumen, Auberginen, Bohnen, Blumenkohl und Astern.
Anscheinend brauchen hier am See aber auch die Mönche ein besonderes Hobby - sie dressieren Katzen und lassen diese durch Reifen springen.
Übernachtung ist im Hotel Myanmar Treasure vorgesehen.
7.Tag: Das Leben am Wasser
Heute besuchen das Dorf Indein, westlich des Inle-Sees gelegen. Sie erreichen es mit dem Boot über den gleichnamigen Zufluss. Der beschauliche Ort lädt zu einem Spaziergang ein. Der Weg führt auf eine Anhöhe. Dort umgeben 1045 halb verfallene Stupas im Shanstil den Zentralchedi. Vermutlich geht der Tempel auf das 17. Jh. zurück. Nach dem Mittagessen geht es ins Dorf Inpawkone. Hier können Sie miterleben, wie noch mit ganz ursprünglichen Methoden die Lotus- und Seidenweberei betrieben wird.
Religiöses Zentrum am See ist die Phaung-Daw-U-Pagode. Sie beherbergt fünf berühmte holzgeschnitzte Buddhafiguren, mittlerweile jedoch über und über mit Blattgold bedeckt. Seitlich der Pagode kann man im Wasser zwei schöne Barken bewundern, die während des dreiwöchigen Phaung-Daw-U-Festivals im Herbst eingesetzt werden. Bevor es ins Hotel zurück geht, besuchen Sie noch ein kleines Dorf in dem Buddhafiguren und getrocknetes Blumenpulver hergestellt werden. Übernachtung ist im Hotel Myanmar Treasure vorgesehen.
8.Tag: Fahrt mit der Lokalbahn, das wahre Leben und die Bergstadt
Heute geht es zum Bahnhof der nahe gelegenen Fürstenstadt Nyaungshwe. Von dort fahren Sie mit dem Lokalzug nach Aung Ban. Das ist ein einmaliges Erlebnis und ein buntes Schauspiel. Sie sehen wie die Menschen Güter am Zug be- und entladen, ein quirliges Treiben welches einen Einblick in das Alltagsleben der Menschen gibt. Weiter geht es nach Kalaw. Die Stadt liegt 1320 m hoch und war früher ein Altersruhesitz der Engländer (hier kann es abends kühl werden). Viele Villen stammen noch aus dieser Zeit. Heute leben hier ca. 70000 Menschen der Volksstämme Inder, Gurkhas, Shan und Burmesen. Lassen Sie hier die Reiseerlebnisse der vergangenen Tage in Ruhe ausklingen und versäumen Sie nicht, einen Bummel über den Zentralmarkt zu unternehmen.
9.Tag: Yangon - alte Kolonialbauten & märchenhafte Shwedagon Pagode
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Heho. Linienflug nach Yangon.
Besichtigung der schönsten und bedeutesten Sehenswürdigkeiten, u.a. mit Shwedagon Pagode, der Sule Pagode, dem Kandawgyi See und Kyaukhtatkyi (Liegender Buddha). Ein Spaziergang durch China Town und über die bunten Märkte der Stadt darf ebenfalls nicht fehlen.
Weiterreise oder zusätzliche Übernachtung in Yangon
Gegen geringen Aufpreis kann auch ein Flug von Heho nach Thandwe an den Ngapali Beach (statt Yangon) gebucht werden. Dort können Sie einen Badeaufenthalt an den wundschönen Sandstränden anschließen.
Das ist alles inklusive:
Vorgesehene Hotels:
Yangon - 1 Nacht: Chatrium Hotel Yangon - Superior Zimmer
http://chatriumhotelyangon.com/
Bangan - 1 Nacht: Myanmar Treasure Bangan - Superior Zimmer
http://www.myanmartreasureresorts.com/index-bagan.htm
Mandalay - 3 Nächte: Mandalay Hill Resort - Superior Zimmer
http://www.mandalayhillresorthotel.com/
Inle-See - 2 Nächte: Myanmar Treasure Inle - Deluxe Zimmer
http://www.myanmartreasureresorts.com/index-inle.htm
Kalaw - 1 Nacht: Amara Resort - Deluxe Zimmer
http://www.amara-resort.com/
Nicht inklusive ist:
Anmerkung: Die gewählten Hotels (4- und 5 Sterne) zählen zu den besten Häusern an den jeweiligen Orten. Die Qualität und Lage der von uns ausgewählten Hotels ist sicherlich sehr gut. Jedoch darf man nicht vergessen, dass es sich bei Burma um ein Entwicklungsland handelt. Perfektion in jeder Hinsicht darf daher nicht erwartet werden. Ebenso sollten Sie die Hotelqualität nicht mit der in Thailand oder europäischen Ländern vergleichen. Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen entschädigen oft für etwaige kleinere Unzulänglichkeiten.
Hinweis: Während des Wasser-Festivals vom 13.04.-17.04.2012 fallen Zuschläge an. Deren Höhe teilen wir Ihnen bei Angebotserstllung mit.
Änderungen und Umstellung bei gleichem Leistungsumfang aufgrund örtlicher Gegebenheiten bleiben vorbehalten.
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen